Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen...


Warum Esel?

Hier kommen unsere eseligen Bewohner als Co-Trainer ins Spiel.

Mit ihrer Hilfe lassen sich unsere Verhaltensmuster wunderbar klar darstellen. Ihre Reaktion auf unsere Körpersprache ist unmittelbar und unmissverständlich. Ein Esel ist ein Individuum- so wie wir. Mit Ecken und Kanten. Der Unterschied: du begegnest einem Fluchttier. Als Raubtier, mit dessen Kennzeichen du als Mensch ausgestattet bist. Und den Charakterzügen eines Raubtieres. Der Mensch hat den Hang zu dominieren, festzuhalten, die Richtung anzugeben. Der Chef zu sein.

 

All dies kennt der Esel in seinem denken nicht. Er handelt selbstverantwortlich, ist sich selber treu und lässt sich nicht dominieren. Druck löst Gegendruck aus. Zwang lässt ihn erstarren, Zeitdruck verlangsamt sein Verhalten. Übergriffigkeit führt zu Widerstand. Wer einen Esel überzeugen möchte, braucht gute Argumente. Und einen langen Atem. Sehen wir den Esel allerdings als Partner, geben wir ihm Zeit, über unsere Bitte nachzudenken oder gelingt es uns, ihn partnerschaftlich mit einer win/ win Situation zu überzeugen, dann haben wir für einen Moment die Welt mit seinen Augen gesehen.

Beim Spaziergang mit dem Langohr tauchst du ein in die Welt des Esels. Er lenkt deinen Blick auf die Dinge am Wegesrand.

Der Esel hat einen Plan und manchmal stimmt der mit unserem überein.

Und auch "spazierenstehen" gehört zu jedem Ausflug mit Esel. Getreu des Mottos:

 

Genieße die Ruhe und lass dich ein auf all die Dinge, die dir unterwegs begegnen.

 

" Willst du oder willst du nicht?

Eins lass dir sagen ins Gesicht:

Falls du nicht gehst auf

-eins-zwei-drei!

gehn`wir halt nicht- ìst einerlei!

Marisa Hafner